SMG - Schule miteinander gestalten.

Schule miteinander gestalten

Städtisches Meerbusch-Gymnasium

Projektwoche

Unsere Aufgabe war es, unter der Leitung von Frau Da Silva Coelho und Frau Steffens die verschiedenen Projekte während ihrer Arbeit zu begleiten und dieses fotografisch und in Artikeln festzuhalten. Dabei haben wir jeden Tag die Fortschritte und Prozesse hautnah miterlebt. Daraus ist eine Sammlung bunter Bilder und spannender Berichte über die Gruppen und ihre Projektergebnisse entstanden, die auf der Homepage der Schule zu sehen ist.
So können auch die Schüler in Zukunft, vielleicht sogar beim 100-jährigen Schuljubiläum lesen und erleben, wie es gestern war, heute ist und morgen sein könnte.

 

Auf Los geht's los - Reise durch die Jahrzehnte

 

Geschrieben von Isabelle Eppner (5a), Anna Sophia Marinos (5a) und Johanna Carola Sieveking (5c)

 

Unsere Schule feiert dieses Jahr ihr großes 50jähriges Jubiläum und bot jeden Morgen während der Projektwoche eine spannende Reise durch die Jahrzehnte. Die verschiedenen Zeitabschnitte wurden durch alte Hits und eine Powerpoint  Präsentation humorvoll vorgestellt.
Die Politik war ebenso Thema der Zeitreise von den 70ern bis heute wie Trends in Mode, Filmen und Technik. Zu bestaunen gab es z.B. die Klassiker wie Dirty Dancing und das erste Mobiltelefon.
Nebenbei gab es weitere Highlights, wie ein Lehrer- Quiz, bei dem die Schüler anhand von Kindheitsfotos erkennen mussten, welcher Lehrer dahintersteckte. Dabei konnte man auch Lose bei einer vorbereiteten Tombola gewinnen. Nach dem gemeinsamen Einstieg ging es für alle Schüler in die Projekte.

 

Geschichte in 50 Jahren


Frederik (7b), Thil (7b) & Franz (8c)
               
 

In der Projektwoche gab es viele verschiedene Gruppen, die vielfältige Themengebiete bearbeiteten. Einige davon befassten sich mit der Geschichte der letzten 50 Jahre. Darunter waren die Gruppen Restaurant der Jahrzehnte, Geocaching- der Schulgeschichte auf der Spur, Kindheit gestern und heute und 50 Jahre Menschen und Geschichten am SMG. In all diesen Projekten stand die Geschichte der letzten 50 Jahre im Mittelpunkt, wenn auch nicht immer auf die gleiche Art und Weise.

 

In der Gruppe 1968 - was bleibt? unter der Leitung von Frau Meyfarth und Herrn Siedow, beschäftigten sich die Schüler und Schülerinnen mit politischen Themen aus dem Jahr 1968 und deren Veränderungen. Dazu zählten beispielsweise die Rechte von Kindern im Unterricht oder das Verbot langer Haare bei Jungen. Am letzten Projekttag präsentierten sie die politischen Themen mit Hilfe von Plakaten, Bildern und Stellwänden. Deutlich soll werden, welche Rechte und Pflichten sich verändert haben oder welche gleichgeblieben sind.

 

  Im Restaurant der Jahrzehnte, geleitet von Frau Schouren und Frau Beimann, planten und kochten die Kinder die Trend-Gerichte der Vergangenheit, sowie der heutigen Zeit. Außerdem überlegten sie, wie die „Foodtrends“ der Zukunft aussehen könnten. In den ersten zwei Tagen suchten die Schüler die Gerichte heraus, welche sie kochen wollten und bereiteten ihre Präsentationen für für die Abschlussveranstaltung am Freitag vor. Am Mittwoch und Donnerstag kochten und testeten sie in der Schulküche die Rezepte,  die sie am Freitag in ihrem „Restaurant“  anbieten wollen. Der Erlös der Speisen geht an das Waisenhaus in Simbabwe. Auf der Speisekarte standen unter anderem Frikadellen oder Nudelsalat. Aber auch ältere Gerichte wie den Klassiker aus den siebzigern, der kalte Hund finden Interesse. Auch Desserts wie Wackelpudding wurden angeboten.
 

 

In der Gruppe 50 Jahre Menschen und Geschichten am SMG von Herrn Michael und Frau Jaeger beschäftigten sich die Jugendlichen mit den alten Geschichten des SMGs. Dazu recherchierten sie nicht nur im Internet sondern befragten auch ehemalige Schüler und Lehrer.

 

Eine weitere Gruppe beschäftigte sich mit Geocaching. Geocaching ist die moderne Art der Schnitzeljagd. Überall sind Caches,  also Dosen mit kleinen Gegenständen wie z.B Schlüsselanhängern versteckt. Diese kann man dann mit Koordinaten in einer speziellen App finden. Hat man dann einen Cache gefunden, tauscht man einen eigenen Gegenstand gegen einen in der Dose aus und trägt sich dann in das Logbuch neben den vorherigen Schatzsuchern ein. In dieser Gruppe von Herrn Nummer und Herrn Urban erstellten die Teilnehmer nach ausgiebiger Recherche im Internet einen  sogenannten Cache mit Fragen über das SMG und die Stadtteile in Meerbusch und veröffentlichten diesen im Internet. Am Dienstag suchten sie selber Caches in Meerbusch, um Ideen für ein gutes Versteck zu sammeln und  versteckten daraufhin bald ihre eigenen Caches.   

 

 

In der Gruppe Kindheit gestern und heute, geleitet von Frau Caspari und Herrn Ruwedel, erstellten die Schüler Plakate und Powerpoint Präsentationen rund um das Waisenhaus in Simbabwe. In diesen erläuterte die Gruppe die Unterschiede zwischen dem Alltag der Kinder in Simbabwe und unserem in Deutschland. Das SMG unterstützt das Waisenhaus schon seit 21 Jahren mit Spenden.

 

Kunst & Theater

 

Yasara 6a, Alissa EF, Tim EF, John EF

Eigene Comics zeichnen, eine Theaterperformance, kreative Kurzfilme – all dies und vieles mehr durften die Schülerinnen und Schüler in der Projektwoche zum 50-jährigen Jubiläum des SMG‘s in den Bereichen Kunst und Theater umsetzen.


In den einzelnen Projektkursen wurde Kreativität groß geschrieben, so wurde in dem Kurs Die Trends -  Gestern – Heute – Morgen die Entwicklung angesagter Mode und auch Technik der Spieleindustrie untersucht. Unter der Aufsicht von Frau Baltes und Frau Hüsemann beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler in den ersten Tagen mit Plakaten,die die Entwicklung ab 1960 anfangs genannter Bereiche, sowie Schmuck und Spielzeug, veranschaulichen sollten.
Auf die Frage, warum sie diesen Projektkurs wählte, antwortete die Schülerin Marie, dass sie sich für Mode interessiere und sich deshalb für den Kurs entschieden hatte. Des weiteren erwähnte sie, dass ihr der Kurs aufgrund der kreativen Arbeit sehr zusagte.
   
    Da am Ende der Projektwoche ein Theaterstück präsentiert wurde, waren Frau Petzold, Herr Simeonidis und die Schülerinnen und Schüler von Anfang an motiviert und freuten sich auf das Casting, welches am ersten Tag stattfand. Alle waren darauf gespannt für die Rollen vorzusprechen. Da sich die Schülerinnen und Schüler auf ihre Rollen und Sketche vorbereiten mussten, wurden morgens Aufwärmübungen, Stimmtrainingsübungen und Sprechtrainingsübungen durchgeführt.
Um die Schülerinnen und Schüler bei ihren Comics zu unterstützen, halfen Frau Hoeffken, Frau Clees und Herr Begasse dem Projektkurs Comics. Am ersten Tag der Projektwoche überlegte sich die Gruppe ihr weiteres Vorgehen für die Tage. Sie zeichneten Comics und Comicfiguren, erstellten Daumenkinos und auch Fotostories, mit dem Ziel, diese am Ende der Woche präsentieren zu können. Alle Schülerinnen und Schüler freuten sich, ihre kreativen Ideen miteinander teilen zu können und waren in ihrer Gruppe engagiert und glücklich.    
    Frau Walter, Frau Nett und Frau Mikus begleiteten den Kurs Kreativwerkstatt. Thema dieser Projektgruppe war die Bearbeitung von sechs verschiedener Stationen. An der ersten Station wurden Nagelbilder erstellt, später wurden Wollmützen gehäkelt. Außerdem wurden Wärmekissen genäht, Tischkicker aus Schuhkartons hergestellt und Zentangles (ähnlich zu Mandalas) gezeichnet. An der letzten Station wurden Beutel und T-shirts bedruckt. Alle freuten sich auf die verschiedenen Tätigkeiten die es zur Auswahl gab. Die Mehrheit der Schülerinnen und Schüler wählten dieses Projekt, weil sie zeichnen, basteln und kreativ sein konnten.
 

 

Unter Leitung des Kunstlehrers Herr Hammers beschäftigte sich der Kurs Fotografische Lichtmalerei mit der Zeichnung durch Lichter im Dunkeln. Am ersten Tag der Projektwoche nahmen sie sich Zeit, um das Schulgebäude zu erkunden und grundlegende Fragen zu klären. Viele der Gruppen suchten sich dunkle Räume auf dem Schulgelände. Aufgrund des großen Interesses in Fotografie wählten viele diesen Projektkurs. Da innerhalb der Woche viele Fragen der Schüler aufkamen, stand Herr Hammers ihnen zur Verfügung, außerdem bearbeitete er die Fotos, welche die Schüler gesammelt hatten.
Während der Erstellung der Storyboards und den Drehs mehrerer Kurzfilme half Frau Hoelscher. Viele der Filme beschäftigten sich mit den Themen Mobbing und auch Diebstahl. In kleinen Gruppen hatten die Schülerinnen und Schüler viele Ideen wie die Geschichte umgesetzt werden könnte und waren von der Projektgruppe begeistert.

  



Mode

 

Geschrieben von Isabelle Eppner (5a), Anna Sophia Marinos (5a) und Johanna Carola Sieveking (5c)

 

Mode ist bei vielen ein beliebtes Thema, darum durften auch Projekte zu diesem Thema nicht fehlen.

 

  Modetrends heute und damals war ein Projekt, in dem die Schüler selbstständig die Entwicklung der Mode erforschten und Schminktutorials drehten. Das gut besuchte Projekt wurde geleitet von Frau Mandic. Die 24 modebegeisterten Schüler, darunter auch zwei Jungs, hatten großes Interesse an Kleidung im Wandel der Zeit. Auch dieser Workshop plante eine spannende Vorstellung am Ende der Projektwoche.
Frau Steuermann und Frau Köster leiteten das Projekt Mode gestern - heute - morgen. Das Projekt kam bei allen 40 Teilnehmern sehr gut an. Die Gruppe arbeitete auf eine Modenschau hin. Dazu wurden die Schüler in Gruppen der Jahrzehnte eingeteilt. In diesen Gruppen durften die Schüler Musik und Kleidung der entsprechenden Jahrzehnte bestaunen , darunter die Schlaghosen der 70er Jahre oder den Zick Zack Scheitel der 2000er Jahre. Die Highlights der Woche waren für die Schüler das professionelle Schminken und das Aussuchen der Outfits. Am Ende der Projektwoche waren einige Schüler Profis in Sachen Trends und Mode der letzten 50 Jahre.        

Musik

 

Geschrieben von Isabelle Eppner (5a), Anna Sophia Marinos (5a) und Johanna Carola Sieveking (5c)



Da viele Schüler am SMG sehr musikalisch sind, gibt es dieses Jahr viele Projekte zum Thema Musik. Man kann Musik ganz verschieden darstellen. Manche drehen gerne Musikvideos wo Playback gesungen wird, denn viele verbinden die Musik mit dem Tanz. Andere wählen lieber Workshops wo mit Instrumenten gearbeitet wird.

Die Gruppe Gitarre für Anfänger wurde geleitet von Herrn Dr. Schmiedeke und Frau Pohl.
Für die Präsentation probten die Schüler ein gemeinsames Lied. Die Schüler, die dieses Projekt aus Liebe zur Musik gewählt haben, hatten teilweise noch keinerlei Erfahrung mit dem Instrument Gitarre. Den Schülern ging es darum, etwas Neues zu lernen, und sie übten gerne das Lied,,Blowing in the Wind“.
   
    Die Projektgruppe Lipsync drehte kreative Musikvideos. Die Schüler sangen Playback zu ihren selbst ausgewählten Songs. Dazu tanzten sie ihre Choreografie und trugen passende Kostüme. Am Ende dieser Woche wurde ihr eigenes fertiges Musikvideo im PZ gezeigt. Bei einem Interview sagten die Schüler von Frau Roser und Herr Schmidt, dass sie sehr viel Spaß hatten und dieses Projekt aus Freude zu Tanz und Gesang gewählt haben.

 

Natur & Umwelt

Von Jan (6e), Stephan(6e) und Joos (6a)



In der Projektwoche zum 50-jährigen Jubiläum des SMGs, unter dem Motto Gestern, Heute, Morgen, stand auch die Natur und Umwelt  im Mittelpunkt. Einer der wichtigsten Punkte war das globale Insektensterben, das durch Pestizide und den Treibhauseffekt ausgelöst wird.

 

Zum Wohle der Umwelt errichtete die Gruppe Artensterben unter der Leitung von Frau Vossen und  Frau Hoffmann eine Art Biotop, einen naturnahen Platz für Mensch und Tier. Zu Beginn der Projektwoche machten die 18 Schüler einen Ausflug zur Osterrather Grundschule „Eichendorf“, wo bereits ein solches Biotop existiert. Das Biotop kann man bei den Wiesen am Lehrerparkplatz auffinden.  
   

Gegen das globale Insektensterben leisteten die 31 Teilnehmer der Gruppe Insektenhotel unter der Leitung von Herrn Hackstein einen wichtigen Beitrag, indem sie Insekten ein Zuhause geben.
Sie bauten ein Insektenhotel auf unserem Schulgelände. Dadurch erhalten viele Insekten ein neues Zuhause. Das Insektenhotel  besteht aus Stroh, hohlen Bambusrohren, Stöcken, Tannenzapfen,  Hasendraht, Dachpappe, Holzpfeilern, Hartholz und Stängeln. Das Insektenhotel findet man am Lehrerparkplatz, der sich am hinteren Ende der Schule befindet.

 

Die Gruppe mobile Energiespeicher und Elektromobilität  erstellten mehrere Elektromotoren wie etwa eine Volta-säule, eine „Zitronen“-Batterie oder ein LeClanche-Element .Die 20 Schüler unter der Leitung von Herrn Jönsen wollten mehr über die Elektrizität und die Funktion von Elektromotoren erfahren,und dass haben sie auch.Sie haben auch die Elektrischen stärken von den Elektromotoren gemessen. Sie fanden z.B. heraus. Dass die elektrische Ladung der „Zitronen“-Batterie 0,97 Volt beträgt.    
   

 

Die 40 Teilnehmer der Gruppe Verborgene Schätze am SMG errichteten mit Hilfe von Arbeitskräften der Tischlerei Düsseldorf eine neue Lehrerterrasse. Die alte Terrasse stand dort schon seit fast 50 Jahren und war komplett verwildert. Die Lehrer haben weder Kosten noch Mühen gescheut und besorgten Holz zu der Herstellung von Bänken.Die Bänke sind frei zugänglich und bieten den Schülern und Lehrern einen Ort der Erholung. Die eigentliche Lehrerterrasse ist jedoch nur den Lehrern vorbehalten.Außerdem wurden einige Pflanzen und Blumen angepflanzt,damit auch die Insekten vom Bau der Terrasse profitieren.Die Lehrerterrasse ist durch eine Tür mit dem Lehrerzimmer verbunden.

 

In der Gruppe von Frau Silz mit dem Namen Physikalische Versuche war der Kreativität keine Grenzen gesetzt.Die 15 Schüler hatten sich in vier Gruppen aufgeteilt und durften sich aussuchen,was sie bauen wolten.Eine Gruppe baute einen Dynamo,wie er auf einem Fahrrad vorhanden ist.Eine andere Gruppe wiederum erschuf eine optische Täuschung. Beeindruckend fanden wir das elektronische Modellauto und die selbstgebaute Dampfmaschine.  

 

 

    Die Plastikverschmutzung in den Meeren war ein bedeutsames Thema in der Projektwoche. Die 27 Teilnehmer umfassende Gruppe Let´s talk about trash befasste sich eine Schulwoche lang mit dieser Bedrohung. Dabei untersuchten sie erstmals, in welchen Produkten sich überhaupt Mikroplastik und andere Formen des Plastiks befinden. Unter der Betreuung von Frau Engelskirchen und Frau Caspers gestalteten  sie mehrere Kunstwerke aus Plastik und anderem Müll, wie etwa einen Fisch aus Styropor, Körben aus Plastik und Teelichter aus Korken. Außerdem fertigten sie eine Vielfalt von Plakaten an, die auf die bedrohliche Umweltverschmutzung aufmerksam machen sollen. Unsere Umwelt ist in Gefahr und es ist gut,dass es Menschen gibt, die der Natur Aufmerksamkeit schenken und ihr dann auch noch helfen.

 

Rund ums SMG

Franziska (6d), Luca (Q2), Svenja (Q2)

Wir, Franziska, Luca und Svenja, durften in der Projektwoche in die Rolle eines Reporters schlüpfen und verschiedene Projekte besuchen, die sich mit unterschiedlichen Facetten des SMG beschäftigten.
So begleiteten wir die einzelnen Gruppen von ihren kleinen Ideen bis hin zu großen Ergebnissen.
Viele dieser Projekten konnten durch die finanzielle Unterstützung des Fördervereins ermöglicht werden.

Für die Gruppe Fanclub SMG startete die Woche mit einer Hürde, da der leitende Lehrer aufgrund von Krankheit ausfiel. Dieses Problem konnte durch den Einsatz einer neuen Referendarin aber schnell behoben werden. Dadurch konnte die Projektgruppe direkt mit ersten Entwürfen in Form von Skizzen verschiedener Fanartikel, wie beispielsweise einer Tasse, beginnen.    
  Die Gruppe Wir gestalten Schule, geleitet von Frau Kutschera sowie Frau Schauerte, konnte durch die gute Vorbereitung sofort starten. Ihr Ziel war es, die Wände der Schule unter dem Motto „Schüler in innerer und äußerer Bewegung“ an Anlehnung an den Künstler Gary Hume zu gestalten. Dafür skizzierte ein Teil der Schülerinnen und Schüler eigene Ideen und der andere Teil begann zu malen.
 

 

Der Projektkurs 50 Jahre SMG – 50 Listen unter der Leitung von Frau Bussek-Merle begann mit einer Diskussion über den Entwurf von 50 Fragen für Schülerinnen und Schüler sowie für Lehrerinnen und Lehrer. Mittels dieser Umfrage verfolgten sie das Ziel, herauszufinden, wie das SMG eigentlich tickt. Diese Ergebnisse wurden anschließend von dem Kurs ausgewertet und in einem an dem Präsentationstag erhältlichen Heft in Form von Rankings aufgeführt.

   
 

Was denkt Meerbusch über das SMG? Mit dieser Frage beschäftigte sich Projektkurs SMG als Teil Meerbuschs von Herrn Kloos.
Dafür fuhren die Schülerinnen und Schüler in die einzelnen Ortsteile Meerbuschs, um ehemalige Schüler, Lehrer, Eltern und weitere Bewohner anzutreffen und diese zu befragen. Alle Antworten wurden in Form von O-Tönen aufgenommen, welche zu einem Podcast zusammengeschnitten und so präsentiert wurden.

Befragte beschwerten sich über den leider anfallenden Müll, sagten aber auch, dass der Großteil der Schülerinnen und Schüler einen sehr netten Umgang pflegte. Eine weitere Befragte erinnert sich sehr gerne an ihre Schulzeit am SMG zurück, da sie dort ihren Mann kennenlernte. Viele antworteten auch, dass ihnen besonders der Chor in Erinnerung geblieben ist.
Zum Abschluss durften alle Befragten noch schätzen, wie viele Kinder und Jugendliche das SMG besuchen. Die Antworten lagen alle zwischen 50 und 1200 Schülern. Das richtige Ergebnis wäre ca. 1000 Schülerinnen und Schüler gewesen.

 

Eine weitere Projektgruppe wurde von Leon Koch, einem Schüler der Jahrgangsstufe Q2, geleitet. Seine Gruppe hieß SMG und seine Umgebung.
Hier lernten die Kinder und Jugendliche den Umgang mit ihrer Kamera und sollten zunächst eigenständig einige Fotos schießen und verschiedene Perspektiven sowie Kameraeinstellungen ausprobieren.  Im Anschluss wurden die Ergebnisse besprochen und Verbesserungsvorschläge angeboten. Die Teilnehmer dieses Projekts lernten des Weiteren die Wirkung verschiedener Perspektiven und viele weitere Möglichkeiten einer Kamera kennen.
Am Mittwoch bekam die Gruppe Besuch von Florian Knechten, der 2017 am SMG Abitur gemacht hat. Er brachte seine Kameraausstattung im Wert eines Kleinwagens mit. So konnte die Gruppe den Umgang mit verschiedenen Blitzen ausprobieren und kennenlernen.
Im Mittelpunkt des gesamten Projekts sollten die Kreativität und die eigenen Interessen der Schülerinnen und Schüler stehen, die in Form einer Fotoausstellung präsentiert werden.
 

 

   

 

Die Zukunft des SMG – ein Traum oder doch ein Alptraum?
In kleinen Gruppen wurde über die mögliche Zukunftsszenarien diskutiert, bis verschiedene Szenen als Drehbuch geschrieben waren. Und schon ging es ans filmen!
Der Traum vieler Schüler wäre, die Lehrer wählen zu können und keine Hausaufgaben mehr aufzubekommen. Doch was wäre, wenn es einen allmächtigen Direktor gäbe und die Schule diktatorische Züge annehmen würde? Wenn das Essen abscheulich schmecken würde oder ein striktes Handyverbot gelten würde?
Diese Projektgruppe von Frau Potocka und Frau Werner zeigt diese Zukunftsvisionen in einem Kurzfilm, der in der Projektwoche gedreht wurde. 

 

Für den Abschluss der Projektwoche organisierte die Gruppe rund um Herrn Hundenborn, Frau Heyneck und Frau Bungert einen ökumenischen Gottesdienst, der draußen im Atrium des SMG stattfand.
Zum Einstieg fuhr dieser Projektkurs nach Köln, um den Dom zu besichtigen sowie das HöVi-Land zu besuchen. Dies ist eine ehrenamtliche Organisation, die Kindern aller Religionen, denen es nicht ermöglicht ist, in den Urlaub zu fahren, eine Stadtranderholung anbietet. Zum Beispiel kann dort gezeltet oder gemeinsam gekocht werden.
Der Gottesdient lief unter dem Motto „Nehmt einander an“. Dafür beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler zunächst erstmal mit der Bedeutung dieses Mottos. Im Gottesdienst wurden die Ideen der Projektgruppe in Form von „Fotos mit Händen“ dargestellt. Dies fand in Interaktion mit den Besuchern des Gottesdienstes statt.
Rundum ein gelungener Abschluss der Projektwoche!

   

 

Sport & Freizeit

 

Von Justus, Amelie und Luca (alle 7B)



In der Projektwoche gab es neben Angeboten zu Kunst, Theater, Geschichte und Mode auch viele Angebote zum Thema Sport und Freizeit.

Bei Herrn Weule und Herrn Storm im Projekt Frisbee Magie lernten die Schüler das Frisbeespielen. In der Gruppe waren 42 Schüler und Schülerinnen aller Stufen. Das Ziel am Ende der Projektwoche war die Planung und Durchführung eines Discgolfparcours mit fünf Bahnen und Hindernissen. Den SchülerInnen gefiel es scheinbar sehr gut, da sie alle sehr lebhaft teilnahmen.

 

 
   

 

Beim Projekt Sportgeräte und Spielformen von Frau Burmester und Frau Militzer wurden Spiele mit Gegenständen wie Kronkorken, Eimern, Hula Hoop-Reifen und Tennisbällen entwickelt. Am Mittwoch dachten sich die SchülerInnen ein Staffelspiel aus, welches sie danach im Schulgebäude ausprobierten. Jonathan erzählt: „Mir gefällt das Projekt sehr gut. Ich wüsste nichts zu verbessern.“ Am Ende der Woche sollte ein spannendes und lustiges Spiel für den Sportunterricht und für Vertretungsstunden entstanden sein.

 

In der Turnhalle wurden die Trendsportarten der letzten 50 Jahre wiederentdeckt.
Mit Herrn Reißmeier entwickelten 21 SchülerInnen, die meisten aus Unter- und Mittelstufe, einen Parcours, der am Ende der  Projektwoche in der Turnhalle aufgebaut werden sollte. Am Dienstag spielten sie Badminton. „ Es macht mir viel Spaß, unser Projekt ist sehr vielfältig. Wir probieren jeden Tag neue Sportarten aus.“, meinte Luis begeistert. Dass der Großteil des Kurses aus Jungen bestand, fand besonders Lena schade, aber sie schlug sich tapfer.

 

   
    In Dance, dance, dance unter der Leitung von Frau Hansen und Frau Jendges erarbeiteten 19 Schüler, eingeteilt in vier Gruppen, Tänze zu Hits der letzten 50 Jahre. Von „Dirty Dancing“ über „YMCA“ bis zu „Gangnam Style“ war alles dabei. In diesem Projekt waren die Mädchen deutlich in der Überzahl, tanzten aber auch gerne mit dem einzigen männlichen Teilnehmer. Eine große Aufführung mit acht Liedern von 1968 bis heute war das Ziel der Gruppe. 

 

Freizeitaktivitäten  Gestern – Heute - Morgen, so hieß das Projekt von Herrn Pollmeyer. 25 SchülerInnen beschäftigten sich mit dem Thema Videospiele. Wie waren sie früher? Wie sind sie heute? Was können wir in ferner Zukunft erwarten?      

  
   

 

Unter der Aufsicht von Herrn Klinner und Frau Grüter erstellten die SchülerInnen bunte Plakate zu verschiedenen Kampfsportarten z.B. Judo, Taekwondo, Kung Fu, Karate usw. Diese wurden am Freitag aufgehängt. Außerdem wurde am Ende der Projektwoche eine Kung Fu-Choreographie aufgeführt. "Es gefällt mir eigentlich ganz gut, doch ich fände es besser, wenn wir öfter in die Turnhalle gehen würden“, sagte ein Schüler.

Bewegung und Ernährung – das Projekt von Frau Johnsen und Frau Mertens. Hier entdeckten 23 SchülerInnen den Sportunterricht gestern – heute - morgen. Am Dienstag wurden Schwebebalken, Barren und Stufenbarren aufgebaut - wie im Sportunterricht früher.Wer schafft einen Salto vom Balken auf die Weichbodenmatte? Oder eine Vorwärtsrolle auf dem Barren? Neben sportlichen Aktivitäten gingen die SchülerInnen in die Schulküche und kochten zu Mittag. Am Freitag haben sie einen Trimm-dich-Pfad draußen aufgebaut und ihr selbstgemachtes Essen verkaufen.    

Kampfkunst, Tanzen, neue Spielformen und Sportarten ausprobieren, Computerspiele und Kochen – Der Themenbereich Sport und Freizeit ist allen Beteiligten sehr gelungen. Das merkt man spätestens, wenn man die vielen, tollen Ergebnisse sieht, die uns am Freitag vorgestellt wurden

Wir präsentieren!

Zum Schluss: Organisation der Projektwoche

Franziska (6d), Luca (Q2), Svenja (Q2 )

Frau Koch, Frau Wasner und Herr Franzen – die Organisatoren der Projektwoche zum 50 Jährigen Jubiläum des SMG vom 25.06.2018 bis 29.06.2018.
Schon vor über einem Jahr begann die Planung, indem in der Schuljubiläumsgruppe das Motto Schule – gestern, heute, morgen festgelegt wurde. Auf dieser Grundlage überlegten sich die einzelnen Fachlehrer sowie Schülerinnen und Schüler zahlreiche Projektideen, die von dem Organisationsteam ausgewählt und umgesetzt wurden.
Daraufhin durften die Schülerinnen und Schüler ihre Wunschprojekte wählen. Zuerst konnten nicht alle Wünsche umgesetzt werden, doch durch neue Fachlehrer konnte der Bereich Technik und Bewegung erweitert werden. Das Einbinden von Referendaren und Referendarinnen lag dem Organisationsteam sehr am Herzen und wurde erfolgreich umgesetzt. Der Beginn der Projektwoche startete für das Team stressig, da Lehrer erkrankten und teilweise für die ganze Woche ausfielen. Das Ziel war es dann, schnell Ersatz zu finden, damit jedes Projekt planmäßig stattfinden konnte. Die Arbeit für das Organisationsteam war damit noch nicht erledigt – die Vorstellung der einzelnen Projekte musste noch geplant werden. Das Team erarbeitete Programmhefte, durch die es möglich war, am Tag der Vorstellung einen Überblick zu bekommen, in welchen Räumen man die jeweiligen Ergebnisse der Projekte vor finden kann.

 

 

 

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